Mein Leben in Kiel

Also, nun habe ich mich insoweit eingelebt, als dass ich genug Zeit habe, etwas Kleines aus meinem Kieler Alltag und meinem neuen Lebensabschnitt zu schreiben. Zumindest habe ich eine Stunde Zeit, denn danach muss ich zur nächsten Vorlesung. ;)

Ich will mal damit beginnen, dass er Einzug in meine süße kleine WG sehr einfach und angenehm vonstatten ging. Am Einzugstag half mir meine Familie, die restlichen Sachen von Hamburg nach Kiel zu transportieren und leistete gleichzeitig ein wenig mentale Unterstützung beim “Fertigmachen” meines Zimmers.

Am selben Abend veranstalteten meine zwei lieben Mitbewohnerinnen eine Cocktail-Party extra für mich, quasi als Einweigungsparty, und auch damit ich sie und ihre Freunde ein wenig kennenlerne. Eine sehr niedliche Idee, wie ich fand, und ich hatte an dem Abend viel Spaß, einige wenige Cocktails (*g*) und jede Menge Gesprächsstoff. Außerdem kam am Abend vor meiner ersten Nacht in Kiel keine Langweile und somit kein Anlass zur Wehmut auf, was ich toll fand.

Das Wochenende, das darauf folgte, nutzte ich, um die Stadt ein wenig besser kennenzulernen, sowohl zu Fuß, als auch mit Fahrrad und Bus. Dabei fiel mir auf, wie klein und übersichtlich Kiel eigentlich ist. Ein großer Vorteil, falls ich mal nach einer durchzechten Nacht nach Hause will, und die Busse nicht mehr fahren. Zu Fuß komme ich in allerhöchstens 20 Minuten nach Hause, egal woher in Kiel ich komme.

Trotzdem sind die Busse recht praktisch, da ich mit meinem Semesterticket den KVG recht gut nutzen kann und zügig von einem Punkt zum anderen komme, meist dauert eine Fahrt nicht länger als 6 Minuten.

Der Montag darauf war dann sozusagen D-Day, der Tag der Begrüßungsveranstaltungen für die Erstsemester an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. Es gab unzählige Einzelveranstaltungen, Stände, Infomartionen, Broschüren, Tipps und Extras für uns “Erstis”, sodass ich am Ende des Tages mit einer 10-Klio schweren Tasche nach Hause wankte. Ein mit sehr viel Infos überladener Tag, der aber unglaublich nützlich war, obwohl ich am Abend doch recht kaputt war. ;)

Schließlich, nach und nach im Laufe der Woche musste ich an verschiedenen Einführungsveranstaltungen, diesmal meiner einzelnen Fakultäten und Institute teilnehmen, Bücherlisten zusammenstellen, meinen Stundenplan konzipieren und sonstigen organisatorischen Kram erledigen. Hektisch,ermüdend, aber notwendig. Da muss man durch. ;)

Nach und nach kam das Studentenleben ins Rollen, bis jetzt habe ich schon einen ganzen Haufen an Grundkursen, Einführungskursen, Proseminaren und Vorlesungen in meinen Fächern Kunstgeschichte, EuropäischeEthnologie und Psychologie besucht.

Ups, jetzt merke ich, dass ich noch einige Sachen zu sortieren habe.

Fortsetzung des Berichtes folgt bald!

One Response to “Mein Leben in Kiel”

  1. NadSab Says:

    Welcome to “Uni-life” ;) und alles Gute für diesen neuen Lebensabschnitt!