Archive for the 'Familiy' Category


Schwerer Schlag

Donnerstag, Juni 21st, 2007

Nun hab ich auch endlich die Zeit und die Muße (wunderbares Wort übrigens) von einem Ereignis zu erzählen, das mich seit Monaten bewegt und dessen Verarbeitung mich auch eine enorm lange Zeit gekostet hat und wahrscheinlich noch kosten wird.

Mitte April diesen Jahres - der Tod meiner Großtante

Sie bedeutete mir sehr viel. Und wir standen uns sehr nahe. Sie war quasi meine “Ersatzgroßmutter” hier in Deutschland, da meine richtige Oma in Armenien lebt.

Sie war der Inbegriff von Liebe und Großherzigkeit. Sie war offen und herzlich, liebevoll und ihre Tür stand jedem offen.

Und ich werde sie sehr vermissen.

Es ist eine große Erleichterung für mich zu wissen, dass sie nicht lange gelitten hat. Es war ein schwerer Schlaganfall - Minuten später war sie tot.

Ich liebe sie von ganzem Herzen und werde sie niemals vergessen. Auch nicht das, was ich alles von ihr gelernt habe. Sie war quasi der Ruhepol meines Lebens.

Eine wundervolle Frau.

Es war schwer mich damit abzufinden. Es war schwer, es wahrhaben zu wollen. Es war schwer, nicht mehr jeden Tag zu weinen. Und es war schwer, letzten Endes auch wieder Kontakt zu Menschen aufzunehmen, die ich in der Zeit der Trauer vernachlässigt habe. Die ich nicht sprechen konnte.

Ich wollte keine sozialen Kontakte. Ich wollte keine Menschenmassen.

Jetzt geht es wieder. Ich habe es, soweit es geht, überwunden.

Der Sommer neigt sich dem Ende

Freitag, August 11th, 2006

Zumindest sieht es wettertechnisch so aus.

Mann, sehne ich mich nach den Tagen, als ich vor Hitze gestöhnt hab. Jetzt regnet es hier nur noch.

Grau, grau, grau, grau, grau….

“Wenn jetzt Sommer wär…” dumdidum. 

Inzwischen, als ich soooo lange nix geschrieben hab, hat sich so einiges ereignet. Naja, ich übertreibe. Nicht so viel. Aber immerhin witzige Sachen. Ich werde verkuppelt, yap. Lustig, nicht? Anscheinend hegen einige Leute (gemeint sind meine Eltern!) die Befürchtung, ich werde als alte Jungfer enden…  

*seufz*

Außerdem gestern auf einem Konzert gewesen. John-Lennon-Cover. Den lieben Herrn kannte ich zwar schon, war aber sehr erheiternd, wie immer.

Heute gehts zum Geburtstag und zur Abschiedfeier eines guten Freundes. Der zieht für ein Jahr nach Japan. Jaja, langsam aber sicher verteilen wir uns. Einige haben auch schon ein paar Uni-Zusagen bekommen. Ich leider noch nicht. Hoffe irgendwann kommt das mal, sonst krieg ich Panik.

Jetzt gehts ans Geschenkekaufen.

Sodele Nudele.

Jaja… das Gras.

Mittwoch, Juli 19th, 2006

Oder wohl eher: der Tabak.

Super, war ja klar, dass ich das nicht ewig vor meinen Eltern geheimhalten konnte.

Mehr gute Stimmung im Hause, yippie. Freu mich. : (( *achtung - irionie*

Naja, wenigstens habe ich den lieben Vater auf meiner Seite. Der willigt sogar ein, mir “zu erlauben”, umzuziehen! Sieh an, sieh an…

Jut, leg mich jetzt schlafen.

Nacht auch.

eingeschnappt

Freitag, Juli 14th, 2006

Das ist wohl das Wort des Monats.

Eltern eingeschnappt, “Kumpel” eingeschnappt, manchmal Freundin eingeschnappt (aber das kennen wir ja)… irgendwann bin ichs auch, wenns so weitergeht.

Das mit den Eltern ist wohl das Langwierigste. Da heißt es eben (unendliche) Geduld haben, bis sie sich endgültig beruhigt haben oder ich ausgezogen bin.

Oi!

Das mit dem Kumpel is ja jetzt Gott sei Dank geklärt.

Freundin. Hm naja. Die hats irgendwie im Blut, ständig entweder eingeschnappt oder fies zu sein.

Wie heißt es doch so schön? Ich trage meine Kreuz…

Ein Glück gibt es Mittel und Wege seiner Frust auch mal Luft zu machen (danke K. ;)). Was wäre ich ohne allerbestebeste Freundin? ;)
Da bereut man keine Sekunde davon, mal eine Bar ganz allein für sich zu haben, oder den Sonnenaufgang an den Landungsbrücken zu beobachten.

todmüde aber überglücklich

es dämmert so langsam

Na denn. Ich geh mal wieder mich den alltäglichen Konfrontationen aussetzen.

Sodele Nudele, sag ich da nur.

Noch viel zu Lernen

Mittwoch, Juli 5th, 2006

Ich benehme mich immernoch zu arrogant denen gegenüber, denen ich Alles in meinem Leben zu verdanken habe - meiner Familie. Argh… Schlimm, wie ich meine Eltern manchmal anschnauze. Das haben sie wirklich nicht verdient.

Ich glaube, ein bisschen Abstand würde auf beiden Seiten gut tun. Wird also höchste Zeit, dass ich ausziehe. Da kämen Uni-Zusagen nächsten Monat gerade recht.

Andererseits sind meine Eltern, vor allem meine Mutter im Haushalt so auf mich angewiesen… vor allem da beide arbeiten. Wenn ich wegziehen würde, hätte meine Mutter so einiges mehr zu tun.

Keine Ahnung. Ich denke, wir sollten mal bis zu den Ergebnissen abwarten, danach lässt sich ja alles in Ruhe besprechen.

Ich hoffe bis dahin einen ruhigeren Umgangston gefunden zu haben…

Nachtinacht.