Bisschen Werbung…

Juli 8th, 2007

Schwerer Schlag

Juni 21st, 2007

Nun hab ich auch endlich die Zeit und die Muße (wunderbares Wort übrigens) von einem Ereignis zu erzählen, das mich seit Monaten bewegt und dessen Verarbeitung mich auch eine enorm lange Zeit gekostet hat und wahrscheinlich noch kosten wird.

Mitte April diesen Jahres - der Tod meiner Großtante

Sie bedeutete mir sehr viel. Und wir standen uns sehr nahe. Sie war quasi meine “Ersatzgroßmutter” hier in Deutschland, da meine richtige Oma in Armenien lebt.

Sie war der Inbegriff von Liebe und Großherzigkeit. Sie war offen und herzlich, liebevoll und ihre Tür stand jedem offen.

Und ich werde sie sehr vermissen.

Es ist eine große Erleichterung für mich zu wissen, dass sie nicht lange gelitten hat. Es war ein schwerer Schlaganfall - Minuten später war sie tot.

Ich liebe sie von ganzem Herzen und werde sie niemals vergessen. Auch nicht das, was ich alles von ihr gelernt habe. Sie war quasi der Ruhepol meines Lebens.

Eine wundervolle Frau.

Es war schwer mich damit abzufinden. Es war schwer, es wahrhaben zu wollen. Es war schwer, nicht mehr jeden Tag zu weinen. Und es war schwer, letzten Endes auch wieder Kontakt zu Menschen aufzunehmen, die ich in der Zeit der Trauer vernachlässigt habe. Die ich nicht sprechen konnte.

Ich wollte keine sozialen Kontakte. Ich wollte keine Menschenmassen.

Jetzt geht es wieder. Ich habe es, soweit es geht, überwunden.

Time goes by

Juni 15th, 2007

Ich kann nicht glauben, dass ich nun schon über 10 Monate in Kiel wohne und studiere. Mir kommt es vor, als wäre ich gestern erst eingezogen. Inzwischen hab ich einen Jahreswechsel, einen Studien(neben-)fachwechsel, sowie zwei Referate und eine Hausarbeit in Europäische Ethnologie/ Volkskunde hinter mir.

Viel passiert

Juni 15th, 2007

Ja, eine ganze Menge passiert.

Wird wohl alles nach und nach hier erzählt werden.

Aber ein Problem habe ich ganz sicher. Eins mit meiner Psyche… irgendwie ist da ein Knick drin.

Naja, wird wohl gutgehen.

Alles wieder gut

November 22nd, 2006

Wie schön, dass man sich einigen kann.

Geschützt: Probleme in einer FB

November 9th, 2006

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Mein Leben in Kiel

Oktober 31st, 2006

Also, nun habe ich mich insoweit eingelebt, als dass ich genug Zeit habe, etwas Kleines aus meinem Kieler Alltag und meinem neuen Lebensabschnitt zu schreiben. Zumindest habe ich eine Stunde Zeit, denn danach muss ich zur nächsten Vorlesung. ;)

Ich will mal damit beginnen, dass er Einzug in meine süße kleine WG sehr einfach und angenehm vonstatten ging. Am Einzugstag half mir meine Familie, die restlichen Sachen von Hamburg nach Kiel zu transportieren und leistete gleichzeitig ein wenig mentale Unterstützung beim “Fertigmachen” meines Zimmers.

Am selben Abend veranstalteten meine zwei lieben Mitbewohnerinnen eine Cocktail-Party extra für mich, quasi als Einweigungsparty, und auch damit ich sie und ihre Freunde ein wenig kennenlerne. Eine sehr niedliche Idee, wie ich fand, und ich hatte an dem Abend viel Spaß, einige wenige Cocktails (*g*) und jede Menge Gesprächsstoff. Außerdem kam am Abend vor meiner ersten Nacht in Kiel keine Langweile und somit kein Anlass zur Wehmut auf, was ich toll fand.

Das Wochenende, das darauf folgte, nutzte ich, um die Stadt ein wenig besser kennenzulernen, sowohl zu Fuß, als auch mit Fahrrad und Bus. Dabei fiel mir auf, wie klein und übersichtlich Kiel eigentlich ist. Ein großer Vorteil, falls ich mal nach einer durchzechten Nacht nach Hause will, und die Busse nicht mehr fahren. Zu Fuß komme ich in allerhöchstens 20 Minuten nach Hause, egal woher in Kiel ich komme.

Trotzdem sind die Busse recht praktisch, da ich mit meinem Semesterticket den KVG recht gut nutzen kann und zügig von einem Punkt zum anderen komme, meist dauert eine Fahrt nicht länger als 6 Minuten.

Der Montag darauf war dann sozusagen D-Day, der Tag der Begrüßungsveranstaltungen für die Erstsemester an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. Es gab unzählige Einzelveranstaltungen, Stände, Infomartionen, Broschüren, Tipps und Extras für uns “Erstis”, sodass ich am Ende des Tages mit einer 10-Klio schweren Tasche nach Hause wankte. Ein mit sehr viel Infos überladener Tag, der aber unglaublich nützlich war, obwohl ich am Abend doch recht kaputt war. ;)

Schließlich, nach und nach im Laufe der Woche musste ich an verschiedenen Einführungsveranstaltungen, diesmal meiner einzelnen Fakultäten und Institute teilnehmen, Bücherlisten zusammenstellen, meinen Stundenplan konzipieren und sonstigen organisatorischen Kram erledigen. Hektisch,ermüdend, aber notwendig. Da muss man durch. ;)

Nach und nach kam das Studentenleben ins Rollen, bis jetzt habe ich schon einen ganzen Haufen an Grundkursen, Einführungskursen, Proseminaren und Vorlesungen in meinen Fächern Kunstgeschichte, EuropäischeEthnologie und Psychologie besucht.

Ups, jetzt merke ich, dass ich noch einige Sachen zu sortieren habe.

Fortsetzung des Berichtes folgt bald!

na denn

Oktober 14th, 2006

heute war abschied nehmen angesagt

morgen geht es an den neuanfang.

bericht folgt.

Abschied nehmen und Neuanfang

Oktober 7th, 2006

Nächsten Samstag ist es soweit: ich werde meine erste Nacht in Kiel verbringen, und damit endgültig in meine neue Heimatstadt ziehen. Meine Güte, hab ich das lange hinausgezögert…!

Das hatte vor allem den Grund, dass ich nicht zu früh Abschied nehmen wollten von den Leuten die ich gern hab und vermissen werde - obwohl sie nur eine Autostunde entfernt sind.

Der Gedanke meinen Alltag in einer fremden Stadt zu verbringen ist gleichzeitig aufregend und einschüchternd. Und irgendwie macht mich das melancholisch und ich wünsche mir, wieder Kind zu sein und das Wort Selbstständigkeit nicht zu kennen.

Gleichzeitig habe ich mir diese Freiheit, die zum Greifen nah ist, so oft und so sehr herbeigewünscht! Dieser Zwiespalt macht mich wahnsinnig.

Außerdem scheine ich (bzw das Schicksal) kein Gespür für Timing zu haben. Wie auch immer, noch kann ich die Situation nicht beurteilen und es wird sich zeigen wie sich alles entwickelt.

Es waren zwei Königskinder,
die hatten einander so lieb;
sie konnten zusammen nicht kommen,
das Wasser war viel zu tief.

»Ach Liebster, könntest du schwimmen,
so schwimm doch herüber zu mir!
Drei Kerzen will ich anzünden,
und die sollen leuchten zu dir.«

(aus einem deutschen Volkslied)

Auch ein sehr interessanter Artikel:

http://www.zeit.de/campus/2006/35/fernbeziehung

Oktober 5th, 2006

sadness